Das auf einer Wasserscheide liegende Hochmoor mit Bergkieferbeständen und typischer Moorflora ist ein Brutplatz des Birghuhns . Die Heide erstreckt sich auf einem Bergplateau des Erzgebirges 2,5 km südlich von Moldava (Moldau) und 2,5 km westlich von Nové Město (Neustadt). Zum Naturreservat wurde das Gebiet 1989 erklärt.
Der Torf entstand hier als quartäres organisches Sediment und seine Schicht ist etwa 6 m dick.
Neben Bergkiefern findet man hier auch den stark bedrohten Rundblättrigen Sonnentau, die Krähenbeere, den bedrohten Sumpfporst, die Moosbeere und die Rosmarinheide, von anderen typischen Arten sind es das Scheiden-Wollgras, die Rauschbeere und die Besenheide. Für Botaniker aber auch für Laien eine Augenweide.
Auf dem Gebiet sind 55 Wirbeltierarten (Vögel, Säugetiere, Amphibien und Reptilien) gefunden worden. Von besonders geschützten Arten wurden die Bekassine, der Habicht, der Sperber, die Kornweihe, der Raufußkauz, der Neuntöter, die Kreuzotter und die Bergeidechse.
Die Grünwalder Heide bekam ihren Namen nach dem untergegangenen Dorf Grünwald.